Systemische Aufstellungen - Mit Aufstellungsarbeit sind komplexe Zusammenhänge besser zu verstehen und in kurzer Zeit Lösungswege zu entdecken. Dies macht sie für die Wirtschaft interessant. Die globale Vernetzung steigt kontinuierlich und der Wunsch, nachhaltige Veränderungsprozesse einzuleiten, Desaster bei Umstrukturierungen zu vermeiden, Einblicke in die Auswirkungen von Outplacement-Politik und Börsengängen zu gewinnen sowie Systeme besser zu verstehen, lenken den Blick auf das, was Aufstellungen bieten.
Was bedeutet der Begriff systemisch? Beim Aufstellen wird der Gesamtkontext, das ganze System, mit einbezogen und berücksichtigt. Daher wurde der Begriff systemische Aufstellung gewählt.
Welchen Nutzen bringen systemische Aufstellungen im beruflichen Kontext?
Mithilfe systemischer Aufstellungen lassen sich für vielfältige Fragestellungen in sehr kurzer Zeit maximale Erkenntnisfortschritte erzielen, konkrete Handlungsalternativen aufzeigen und Lösungsansätze erarbeiten. Die Fähigkeit zum Querdenken wird trainiert. Verbindungen und Abhängigkeiten zwischen Systemelementen werden erkannt. Zusammenhänge und Lösungswege werden durch die Außensicht aufs eigene System klar. Wandlungen werden eingeleitet. Ein neuer Zugang zu (oft) vermeintlichen Hindernissen und bisher unbekannten Ressourcen wird gewonnen. Führungskräfte sparen im Vergleich zu alternativen Methoden sehr viel Zeit. Gibt es in einer Firma einen Teamkonflikt, wird in Unternehmen üblicherweise ein Teamentwicklungsseminar vorgeschlagen, was bedeutet, dass das ganze Team für mehrere Tage aus dem normalen Arbeitsablauf freizustellen ist. Eine Aufstellung mit dem Teamchef erspart die Durchführung eines Teamentwicklungsseminars mit allen Beteiligten.
Auf welche Fragen geben Aufstellungen Antworten? Systemische Aufstellungen eignen sich im Berufskontext für eine Vielfalt von Fragestellungen, die sich auf den zwischenmenschlichen oder persönlichen Bereich beziehen. Sogar mit abstrakten Elementen, wie Produkten und deren Wirkung auf Kunden, Visionen, Leitbildern und Zielen, kann gearbeitet werden:
Themengebiete, die sich mit Aufstellungen bearbeiten lassen:
Wie viele Informationen sind notwendig? Generell sind bei Aufstellungen sehr wenige Informationen notwendig. Wichtig bei Organisationsaufstellungen sind jedoch: Hierarchieverhältnisse, Dauer der Zugehörigkeit, Strukturen und Verantwortlichkeiten der Unternehmensorganisation, besondere Ereignisse (plötzliche Kündigungen, Fusionen, Besitzerwechsel). Was die Beteiligten nach Meinung des Klienten denken, tun und angeblich sagen, ist sekundär: Es wird meist die bewusst wahrgenommene Ebene geschildert. In der Aufstellung wird das Unbewusste gezeigt.
Wie schnell setzen sich Lösungen um? Der Zeitrahmen, in dem sich Lösungen nach einer Aufstellung umsetzen, ist bei Klienten - oft auch abhängig von der Fragestellung - sehr unterschiedlich. Insbesondere bei praxisorientierten Fragestellungen, beispielsweise bei einer beruflichen Frage "Bleibe oder kündige ich?", kann sich eine Lösung sehr schnell präsentieren. Der Weg bis hin zur kompletten Umsetzung der Lösung einer Fragestellung kann jedoch auch einen mehrwöchigen bis mehrmonatigen oder jahrelangen Prozess erfordern.
Haben Sie weiteren Informationsbedarf oder ein konkretes Anliegen, das Sie gerne lösen wollen, stehen wir Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite - verantwortungsbewusst und diskret. Bitte wenden Sie sich vertrauensvoll an unseren Geschäftsführer, Herrn Lothar Bömelburg.